Regelmäßiges Training mit Live-Calls, SELFIE-Coaching und Präsenztagen — deine Aufnahmen bekommen dort eine Antwort.
presence-performance-lab.deAuf einer Skala von 1 bis 10
Nach jedem Auftritt fällt in dir ein Urteil, meist unscharf und meist zu streng: Das war nichts. Die meisten bewerten sich ohnehin — nur ohne Maßstab. Mit einer Skala wird daraus ein Werkzeug: aus dem Gefühl wird eine Zahl, aus der Zahl ein nächster Schritt und aus deinem Selbstbild ein ehrlicher Abgleich mit dem Fremdbild.
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Das Urteil
Pauschal hilft dir nicht weiter
Kaum ist der Auftritt vorbei, läuft in dir die Bewertung: zu schnell, zu viele Ähms, der Einstieg holprig. Das Urteil kommt sofort, aber es ist selten brauchbar. Es macht klein und sagt dir nicht, was du beim nächsten Mal anders machst.
Du bist dein größter Kritiker. Genau deshalb kannst du dein wichtigster Coach werden. Aus dem Gedankenknäuel nach dem Auftritt wird ein Wert, ein Grund und ein nächster Schritt: Eine 4. Der Einstieg war zu schnell, der Schluss saß.
Die drei Fragen nach jedem Auftritt
- Wie war es? Eine Zahl von 1 bis 10, spontan und ohne Diskussion — innerhalb einer Minute
- Was genau? Ein Grund für genau diesen Wert. Nur einer
- Was fehlt? Was dir zur nächsten Zahl fehlt, wird dein Trainingsziel — formuliert als Verhalten, das man sehen oder hören kann
- Die Regel dahinter: Wer heute bei einer 4 steht, arbeitet an der 5. Die 10 muss es nicht sein
Für wen das Paper gemacht ist
- Alle, die sich nach einem Auftritt ohnehin bewerten — nur bisher ohne Maßstab
- Wer nach dem Termin denkt: Das war nichts — und daraus nichts ableiten kann
- Fach- und Führungskräfte, die mit dem Handy üben und ihre Aufnahmen ehrlicher einschätzen wollen
- Wer Rückmeldung einholt und immer nur Höflichkeit zurückbekommt
Das Modell
Vier Werte, ein Abgleich
Eine Zahl ist ein guter Anfang. Genauer wird es mit vier Werten aus dem SELFIE-Coaching, die du nach jeder Aufnahme getrennt vergibst. Arbeite in der nächsten Runde nur am niedrigsten — die anderen drei laufen mit.
- 01KlarheitWie klar war der rote Faden?Standen Kernbotschaft und Struktur — oder war am Ende offen, worauf alles hinauslief?
- 02PersönlichkeitWarst du erkennbar?Wie sehr warst du als Mensch zu sehen und nicht nur als Inhalt, der vorgetragen wird?
- 03VerständlichkeitKonnten die anderen folgen?Wie leicht war es, dir zuzuhören — Tempo, Sätze, Übergänge, Beispiele.
- 04StimmigkeitPasste alles zusammen?Passten Worte, Stimme und Körpersprache zueinander, oder lief eines davon gegen die anderen?
- 1 · WertEine Zahl von 1 bis 10, innerhalb einer Minute und bevor dir jemand Rückmeldung gibt
- 2 · GrundEin Grund für genau diesen Wert. Nur einer, und präzise statt pauschal
- 3 · ÄnderungGenau eine Veränderung fürs nächste Mal — sichtbar oder hörbar, nicht als Vorsatz
- 4 · ProbeAufnehmen und ansehen. Erst dadurch wird aus einzelnen Auftritten eine Entwicklung
Aufnehmen, vor dem Ansehen schätzen, nur die letzte Aufnahme einmal komplett ansehen, danach neu bewerten. Die Differenz zwischen beiden Zahlen ist deine Erkenntnis — typisch ist eine 4 vorher und eine 6 nachher. Wird die Differenz über eine Woche kleiner, wird dein inneres Bewertungssystem genauer.
Wie war ich führt zu Höflichkeit, nicht zu Erkenntnis. Drei Fragen helfen: Was hat dich erreicht oder überzeugt? Wie klar waren Kernbotschaft und Struktur? Welches eine Verhalten soll ich beibehalten, verstärken oder verändern? Rückmeldung ist ein Angebot, kein Urteil — du entscheidest, was du übernimmst.
Du brauchst keine 10. Du brauchst die nächste Zahl, und zwar jedes Mal.
Was dich erwartet
13 Seiten — eine Seite, eine Übung
Vom Pauschalurteil zur Zahl, von der Zahl zum nächsten Schritt und vom Selbstbild zum ehrlichen Abgleich — dazu ein Arbeitsblatt als Protokoll und ein Check mit sechzehn Fragen.
- 03Pauschal hilft dir nicht weiter
- 04Die Skala von 1 bis 10
- 05Die nächste Zahl ist das Ziel
- 06Vier Werte statt einem
- 07Selbstbild und Fremdbild
- 08Das Video als Spiegel
- 09Das Fremdbild einholen
- 10Vier Schritte nach jedem Auftritt
- 11Dein Check
- 12Über den Autor
- 13Der nächste Schritt
So arbeitest du mit dem Paper
Fragen zum Bewerten
Was Menschen fragen, bevor sie sich die erste Zahl geben
Antworten aus der Trainingspraxis — auch wenn du das Paper nie herunterlädst.
Mit drei Angaben statt einem Gefühl. Gib dir innerhalb einer Minute eine Zahl von 1 bis 10, spontan und bevor jemand anderes etwas sagt. Notiere genau einen Grund für diesen Wert. Und leg genau eine Veränderung fürs nächste Mal fest, formuliert als Verhalten, das man sehen oder hören kann.
Weil es nichts auslöst. Das war nichts ist ein Gefühl ohne Wert, ohne Grund und ohne nächsten Schritt — es macht klein und sagt dir nicht, was du änderst. Der Unterschied klingt so: Statt Das war peinlich, ich kann das einfach nicht heißt es Eine 4. Der Einstieg war zu schnell, der Schluss saß.
Weil eine Zahl dich zur Entscheidung zwingt. Statt irgendwie okay steht da eine 5 oder eine 7. Und eine Zahl lässt sich vergleichen: mit dem letzten Auftritt, mit dem nächsten und mit dem Blick von außen. Genau das macht aus einem diffusen Urteil ein Werkzeug.
Nein. Wer sofort eine 10 will, setzt sich unter Druck und macht jeden Auftritt zur Prüfung. Entwicklung passiert in Stufen: Wer heute bei einer 4 steht, arbeitet an der 5. So ist die 7 schon bald erreicht — die 10 muss es nicht sein. Du brauchst nicht die Höchstnote, sondern die nächste Zahl.
Klarheit: Wie klar waren Kernbotschaft und roter Faden? Persönlichkeit: Wie sehr warst du als Mensch erkennbar, nicht nur als Inhalt? Verständlichkeit: Wie leicht konnten die anderen dir folgen? Stimmigkeit: Passten Worte, Stimme und Körpersprache zusammen? Vier getrennte Zahlen sagen mehr als eine Gesamtnote.
Weil zwölf Vorsätze nach einem Auftritt dazu führen, dass du keinen davon umsetzt. Der niedrigste Wert zeigt dir, wo der größte Hebel liegt — die anderen drei laufen mit und verschlechtern sich nicht, nur weil du sie gerade nicht ansiehst.
Weil du jedes Ähm hörst, jeden Pulsschlag spürst und jede Pause bemerkst. Die anderen sehen vor allem deine Haltung. Den Puls und die innere Unsicherheit bemerkt kaum jemand. Typisch ist: vor dem Ansehen fühlt es sich wie eine 4 an, im Video ist es eine 6.
In vier Schritten. Aufnehmen: drei Minuten frei sprechen, nicht vorzeitig stoppen. Schätzen: vor dem Ansehen eine Zahl notieren. Ansehen: nur die letzte Aufnahme, einmal komplett. Neu bewerten: zweite Zahl vergeben und die Differenz notieren. Die Differenz ist deine eigentliche Erkenntnis.
Mit konkreten Fragen. Wie war ich führt zu Höflichkeit, nicht zu Erkenntnis. Frag stattdessen: Was hat dich erreicht oder überzeugt? Wie klar waren Kernbotschaft, Struktur und Relevanz? Welches eine Verhalten soll ich beibehalten, verstärken oder verändern? Eine Person reicht — eine, der du vertraust.
Erst einmal aufschreiben, nicht diskutieren. Rückmeldung ist ein Angebot, kein Urteil — du entscheidest, was du davon übernimmst. Interessant ist vor allem die Stelle, an der die Sicht der anderen von deinen eigenen Werten abweicht. Dort liegt entweder dein blinder Fleck oder ein Missverständnis, das sich klären lässt.
Nach jedem Auftritt, und die Routine dauert wenige Minuten. Sie passt direkt hinter den Termin: Wert, Grund, Änderung, und wenn möglich eine Aufnahme dazu. Über Wochen wiederholt wird aus einzelnen Auftritten eine Entwicklung, die du sehen kannst — und die du nicht mehr aus dem Gedächtnis rekonstruieren musst.
An zwei Dingen. Erstens: Die Zahlen steigen in Stufen, nicht in Sprüngen. Zweitens — und das ist das eigentliche Signal: Die Differenz zwischen deiner Schätzung und dem Wert nach dem Ansehen wird kleiner. Dann wird dein inneres Bewertungssystem genauer, und du brauchst das Video seltener, um dich einzuschätzen.
Nichts. Das PDF liegt ohne Anmeldung und ohne Newsletter bereit — 13 Seiten mit der Skala, den vier Werten, dem Video-Abgleich, den drei Fragen fürs Fremdbild, einem Protokoll zum Ausdrucken und einem Check mit sechzehn Fragen.
Der nächste Schritt
Welche Zahl gibst du dir?
Wir sprechen über einen deiner typischen Auftritte. Du bekommst ein ehrliches Fremdbild zu deiner Wirkung. Und wir zeigen dir, welches Programm dazu passt — oder dass gerade keines nötig ist.
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