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Presence Paper · 26 Seiten · kostenfrei

Zehn Minuten, die bleiben

Die meisten Präsentationen scheitern nicht am Wissen. Sie scheitern an der Reihenfolge — und daran, dass der erste Griff zur PowerPoint geht. Dieses Paper dreht die Reihenfolge um: Du beginnst mit dem Satz, der wirkt, und baust erst dann, was ihn trägt.

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Presence Paper Zehn Minuten, die bleiben — Titelseite
15 SchritteEinfach, in fester Reihenfolge, sofort umsetzbar — jeder mit einer Übung für heute
Drei PhasenPower-Intro, Mittelteil und Plädoyer — für Vortrag, Zusammenfassung und freie Rede
Mit KIPrompts für Zielgruppe, Kernbotschaft, Bebilderung, Briefing und fiese Fragen

Drei Zahlen aus dem Paper

Zehn Minuten klingen nach wenig — genau deshalb misslingen sie

Die Vorbereitung folgt dem gewohnten Muster, und das Ergebnis klingt wie bei allen anderen. Wer in Erinnerung bleiben will, gewinnt aber nicht mit mehr Inhalt, sondern mit der besseren Form — und die hat feste Maße.

Die Aufteilung2 : 6 : 2Minuten für Power-Intro, Mittelteil und Plädoyer. Wird die Redezeit länger, wächst nur der Mittelteil — Anfang und Ende bleiben kurz und scharf.
Die Kernbotschaft12 WörterHöchstens. Was nicht groß auf eine einzige Folie passt, ist zu lang. Sie steht im Intro und kommt im Plädoyer wortgleich wieder.
Das Intro5 DurchgängeSo oft sprichst du den Einstieg laut ins Telefon, bevor du eine Folie öffnest. Zwischen erstem und fünftem Durchgang liegt der ganze Unterschied.
Der Kern
  • Anfang und Ende entscheiden über die Wirkung. Der Mittelteil liefert die Belege.
  • Wer mit PowerPoint startet, sortiert Daten statt Botschaften.
  • Das eingesprochene Intro spart mehr Zeit, als es kostet — was du einmal laut gesagt hast, weißt du.

Die Angaben stammen aus dem Paper selbst: die Faustregel für zehn Minuten Redezeit, Schritt 05 zur Kernbotschaft und Schritt 07 zum Einsprechen des Intros.

Warum Kurzpräsentationen scheitern

Der Mittelteil frisst alles, der Schluss verpufft

Zehn Minuten klingen nach wenig Aufwand, also folgt die Vorbereitung dem gewohnten Muster: Folien öffnen, Zahlen ordnen, Einstieg am Vorabend improvisieren. Drei Dinge gehen dabei regelmäßig schief — und alle drei liegen nicht am Fachwissen.

Fehler 01Der Mittelteil frisst allesFachwissen füllt die Zeit. Für Anfang und Schluss bleibt nichts übrig — also genau für die beiden Teile, die über die Wirkung entscheiden.
Fehler 02Die Folie kommt zuerstWer mit PowerPoint startet, sortiert Daten statt Botschaften. Die Struktur folgt dann der Vorlage und nicht dem Ziel.
Fehler 03Der Schluss verpufftDas Publikum weiß am Ende nicht, was es jetzt tun soll. Ein Dank ist Höflichkeit — aber keine Handlung.
Der Kern

Wer in Erinnerung bleiben will, gewinnt nicht mit mehr Inhalt, sondern mit der besseren Form. Anfang und Ende entscheiden über die Wirkung, der Mittelteil liefert die Belege. Die fünfzehn Schritte drehen genau diese Reihenfolge um.

Wirkung mit System

  • Pain Point und Ziel klären, bevor ein Wort geplant wird
  • Das Power-Intro laut einsprechen — fünfmal, ins Telefon
  • Folien als Verstärker bauen, eine Botschaft je Folie
  • Mit Empfehlung und Handlung enden, nicht mit Dank

Das gewohnte Muster

  • Folien öffnen, alte Vorlage kopieren
  • Zahlen, Daten und Fakten ordnen
  • Einstieg am Vorabend improvisieren
  • Mit Dank statt Handlung enden

Das Modell

Power-Intro, Mittelteil, Plädoyer

Die einfachste Grundstruktur überhaupt: die Dreierregel. Sie trägt die Kurzpräsentation, die Workshop-Zusammenfassung und die freie Rede — mit oder ohne Folien. Wird die Redezeit länger, wächst nur der Mittelteil.

ZuhörenHandeln
  1. 01Power-IntroWarum soll ich zuhören?Nutzen, Kernbotschaft und Geschichte zuerst — die Zusammenfassung steht am Anfang, nicht am Ende. Keine Begrüßungsfloskel, keine Agenda-Folie. Rund zwei Minuten.
  2. 02MittelteilWarum stimmt das?Deine Fachexpertise in höchstens drei Punkten, je ein Beleg. Hier veränderst du am wenigsten — du verhinderst nur, dass er die ganze Präsentation füllt. Rund sechs Minuten.
  3. 03PlädoyerWas mache ich jetzt?Empfehlung in Ich-Form, ein Call to Action mit Datum und etwas Konkretes zum Mitnehmen. Die Kernbotschaft kommt wortgleich wieder. Rund zwei Minuten.
Dein Ablauf — zehn Minuten im Takt
  • 0:00Erster Satz mit Nutzen — ohne Begrüßungsfloskel
  • 0:20Geschichte in vier Sätzen: Situation, Konflikt, Wendepunkt, Nutzen
  • 1:20Kernbotschaft und Überleitung: Drei Punkte, dann meine Empfehlung
  • 2:00Punkt 1 mit Beleg
  • 4:00Punkt 2 mit Beleg
  • 6:00Punkt 3 mit Beleg
  • 8:00Empfehlung und Kernbotschaft — wortgleich wie im Intro
  • 9:00Call to Action und Mitgabe: wer, was, bis wann
Die Generalprobe

Einmal komplett durchsprechen, mit Smartphone und Stoppuhr. Liegt der Mittelteil über sechs Minuten, kürzt du dort — nie im Power-Intro und nie im Plädoyer.

Nach der Fragerunde

Noch einmal das Plädoyer. So endet dein Auftritt mit deiner Botschaft und nicht mit der letzten Frage — der letzte Satz gehört dir.

Der Leitsatz

Reden lernst du nur durch Reden. Ein Haken ohne lautes Üben ist ein halber Haken.

Was dich erwartet

26 Seiten — fünfzehn Schritte in fester Reihenfolge

Jeder Schritt mit einer Übung, die du heute noch machen kannst. Dazu ein Arbeitsblatt für das Power-Intro, fünf KI-Prompts und eine Checkliste mit sechzehn Punkten. Dein Auftritt ist schon morgen? Dann beginne mit dem Arbeitsblatt auf Seite 12 und sprich das Intro ein.

  • 01Warum Kurzpräsentationen scheitern
  • 02Das Modell in drei Phasen
  • 03Pain Points klären
  • 04Dein Ziel in einem Satz
  • 05Das Gerüst anlegen
  • 06Mit dem Ergebnis beginnen
  • 07Die stärkste Botschaft
  • 08Mit einer Geschichte öffnen
  • 09Das Intro einsprechen
  • 10Arbeitsblatt Power-Intro
  • 11Expertise in drei Punkten
  • 12Folien als Verstärker
  • 13Sprechen, was dort steht
  • 14Folie und Briefing trennen
  • 15Eine klare Empfehlung
  • 16Der Call to Action
  • 17Etwas in die Hand geben
  • 18Fiese Fragen vorwegnehmen
  • 19Deine zehn Minuten im Ablauf
  • 20Die Checkliste
  • 21Die Essenz
  • 22Über NEOP
  • 23Programme
  • 24Kontakt

So arbeitest du mit dem Paper

HeuteDas Arbeitsblatt auf Seite 12 ausfüllen: Publikum, Pain Point, Ziel, erster Satz, Kernbotschaft.
DanachDas Power-Intro fünfmal ins Smartphone sprechen. Der beste Durchgang ist dein Skript.
MorgenErst dann die Folien bauen — eine Botschaft je Folie, alles zum Nachlesen ins Briefing.
Blick ins Paper
Blick ins Paper — TitelseiteBlick ins Paper — Innenseite 1Blick ins Paper — Innenseite 2

Fragen zur Kurzpräsentation

Was Menschen fragen, bevor sie die erste Folie öffnen

Antworten aus der Trainingspraxis — auch wenn du das Paper nie herunterlädst.

In drei Phasen mit fester Aufteilung: rund zwei Minuten Power-Intro, rund sechs Minuten Mittelteil, rund zwei Minuten Plädoyer. Der Einstieg liefert Nutzen und Kernbotschaft, der Mittelteil höchstens drei Punkte mit je einem Beleg, das Ende eine Empfehlung mit konkretem Schritt. Wird die Redezeit länger, wächst nur der Mittelteil.

Mit dem Ergebnis, nicht mit dem Weg dorthin. Der erste Satz nennt, was dein Publikum gewinnt: Zeit, Sicherheit, Umsatz, Ruhe. Keine Einleitung vor der Einleitung, kein Ich freue mich, heute hier zu sein, keine Agenda-Folie. Danach ein Satz, der ankündigt, was kommt: Drei Punkte, dann meine Empfehlung.

Höchstens zwölf Wörter, aktiv, bildhaft, ohne Fachbegriffe. Nicht: Durch die Einführung der neuen Software ergeben sich Effizienzpotenziale. Sondern: Mit dem neuen System findest du jede Zahl mit einem Klick. Was nicht groß auf eine einzige Folie passt, ist zu lang. Sie steht im Intro und kommt im Plädoyer wortgleich wieder.

In vier Sätzen entlang einer Achse: Situation, Konflikt, Wendepunkt, Nutzen. Nimm eine echte Szene aus dem Alltag deines Publikums und stopp die Zeit — über einer Minute streichst du Details, nie den Wendepunkt. Wenn keine Geschichte zur Hand ist, öffnet auch eine Frage an das Publikum oder ein überraschender Vergleich.

Drei, mit je einem Beleg — einer Zahl, einem Beispiel oder einem Vergleich. Drei Punkte kann sich dein Publikum merken, ohne mitzuschreiben. Jeder weitere kostet Aufmerksamkeit, die dein Plädoyer später braucht. Was nicht in die drei Punkte passt, ist nicht verloren: Es gehört ins Handout.

Eine Botschaft pro Folie, die Überschrift ist ein ganzer Satz mit Aussage — nicht Kundenzufriedenheit Q3, sondern Unsere Kunden bleiben länger. Kein Text, den du vorliest: Was auf der Folie steht, liest dein Publikum schneller, als du sprichst. Der Blindtest: Erklärt die Folie ohne dich alles, brauchst du nicht dazustehen.

Die Folie ist für den Auftritt — eine Botschaft, wenig Text, starkes Bild, wirkt nur mit dir. Das Briefing ist für danach — Zahlen, Hintergründe, Quellen und nächste Schritte, wirkt ohne dich. Beides in einem Dokument wird beides schlecht. Aus deinen Folien lässt sich das Briefing in Minuten erstellen.

Mit einer Empfehlung in Ich-Form: Ich empfehle, den Pilot im Oktober zu starten. Nicht mit Man könnte eventuell, nicht mit Soweit von meiner Seite und nicht mit Dank. Bedanke dich vorher — der letzte Satz gehört deiner Empfehlung. Die Kernbotschaft aus dem Intro kommt dabei wortgleich zurück.

Wer, was, bis wann. Eine Person oder Gruppe, ein Schritt statt fünf, ein Datum statt zeitnah. Nicht: Lasst uns das gerne mal weiter besprechen. Sondern: Ich schicke euch heute die Vorlage, am Freitag entscheiden wir. Und prüf, ob der erste Schritt in unter zehn Minuten erledigt ist — sonst passiert er nicht.

Schreib drei bis fünf Fragen auf, vor denen du Respekt hast — Kosten, Risiken, Warum jetzt, Hatten wir das nicht schon. Beantworte jede in höchstens drei Sätzen: anerkennen, antworten, zurück zur Kernbotschaft. Sprich die Antworten laut, nicht nur im Kopf. Und nach der Fragerunde sagst du noch einmal dein Plädoyer.

Für fünf Dinge: Herausforderungen der Zielgruppe sammeln, Kernbotschaften in Varianten formulieren, Bildideen für Folien beschreiben, aus den Folien ein Executive Briefing bauen und dich mit unangenehmen Fragen sparren. Firmenkontext ergänzt du selbst, jede Zahl prüfst du an der Quelle — und vertrauliche Inhalte gehören nur in freigegebene Werkzeuge.

Fünfmal, je höchstens zwei Minuten, laut und stehend ins Telefon. Der erste Durchgang stockt, der zweite sucht Worte, der dritte wird ruhiger, der vierte läuft fast frei, der fünfte sitzt. Hör dir den ersten und den fünften direkt nacheinander an. Den besten Durchgang behältst du — er ist dein Skript.

Nichts. Das PDF liegt ohne Anmeldung und ohne Newsletter bereit — 26 Seiten mit fünfzehn Schritten, einem Arbeitsblatt fürs Power-Intro, fünf KI-Prompts, dem Minutenablauf und einer Checkliste mit sechzehn Punkten. Jeder Schritt endet mit einer Übung, die du heute noch machen kannst.

So geht es weiter

Drei Wege, weiterzuarbeiten

Kein Einzeltraining von der Stange, sondern Entwicklung über Zeit — passend zu deiner Rolle und deinem Ziel. Zwischen den Terminen begleitet die Presence Academy als Lernplattform.

Presence & Performance LabWirkung mit System

Kommunikationstraining für Fach- und Führungskräfte — mit Live-Calls, Selbsttraining und Präsenztagen.

presence-performance-lab.de
Speaking LeadersExecutive Presence Mentoring

Mentoring für souveräne Kommunikation als Geschäftsführung oder C-Level.

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The New Speaker CodeInhouse Speaker-Ausbildung

Die Speaker-Ausbildung für Teams und Organisationen, im eigenen Haus.

thenewspeakercode.de
Ein Gespräch nur über deinen nächsten Auftritt

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Bei Malena Gahr und Natalie Bertram landet deine Anfrage — wir melden uns innerhalb eines Werktags.

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